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Lohn einer Näherin


Faire Textilproduktion – wer kümmert sich drum?

Wir, Niels Markowitz und Marc Hertweck (7c; Wilhelm-Busch-Realschule), haben uns Gedanken dazu gemacht, wer sich eigentlich darum kümmert, dass die Textilproduktion fairer gemacht wird und dazu folgenden Text gefunden:

Wer kann dann dafür sorgen, dass die Textilproduktion sicherer und menschenfreundlicher wird?

Darüber gibt es Streit. Der Modeverband sieht Produktionschefs und Politiker in den Herstellerländern in der Pflicht. Hier herrsche viel zu oft „ein Raubtierkapitalismus“, sagt Rasch. Auch Kunden aus Deutschland könnten helfen: „Ich darf keine Jeans für 9,90 Euro kaufen!“ Diese Preise seien mit normalen Arbeitsbedingungen nicht zu erreichen. Die Kampagne für Saubere Kleidung hält dagegen, dass auch hochpreisige Kleidung in den asiatischen Fabriken produziert werden. Die Unternehmen dürften sich nicht dahinter verstecken, dass sie lediglich Auftrag- und nicht Arbeitgeber seien. (Quelle: http://www.n-tv.de/ratgeber/Hilft-Boykott-ausgebeuteten-Naeherinnen-article10610971.html)

Zu Hunderten hocken sie eng gereiht in schlecht beleuchteten Räumen. Die Nähmaschinen rattern im Akkord. Tausende Arbeiter nähen in Asien jeden Tag unter katastrophalen Bedingungen T-Shirts und Jeans, die in deutschen Kleiderschränken landen. Doch spätestens seit drei schweren Fabrik-Unglücken mit Hunderten Toten zögern viele Kunden beim Griff nach der Jeans „Made in Bangladesh“. Kleidung aus Asien aber kann man nur schwer aus dem Weg gehen. Und ein Boykott würde den Näherinnen kaum helfen, warnen Experten.

Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes importierte Deutschland im vergangenen Jahr mehr als 1,17 Millionen Tonnen Bekleidung im Wert von fast 25,8 Milliarden Euro aus 130 Ländern.
(Quelle: http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/wirtschaft/artikel/hilft-boykott-ausgebeuteten-naeherinnen/912882/hilft-boykott-ausgebeuteten-naeherinnen.html)

Eine Näherin verdient für einen Schuh der 100€ kostet gerademal 0,40€.

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(Quelle: http://m.checked4you.de/mediabig/100596A.jpg)

 

Kinderarbeit in Indien

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kinderarbeit_in_Indien)

Kinderarbeit in Indien ist nach indischem Recht die Beschäftigung Minderjähriger unter 14 Jahren. Die nationale Volkszählung im Jahr 2001 hat ergeben, dass 12,6 Millionen Kinder zwischen 5 und 14 Jahren arbeiten müssen. Erfasst wurden Personen unter 17 Jahren, die wirtschaftlich produktive Arbeit mit oder ohne Entschädigung, Lohn oder Gewinn ausüben, einschließlich Arbeit im elterlichen Betrieb oder Teilzeit. Sie müssen arbeiten, weil sie und ihre Familien sonst nicht überleben können und arbeiten unter sehr schlechten Umständen.

Die UNICEF schätzt, dass Indien aufgrund der hohen Bevölkerungszahl das Land mit der höchsten Kinderarbeit ist. UNICEF definiert jedoch Kinderarbeit anders als die Regierung. Sie zählt Kinder von 5 bis 11 Jahren, die mindestens eine Stunde täglich wirtschaftliche Arbeit verrichten oder 28 Wochenstunden häusliche Arbeit verrichten, sowie Kinder zwischen 12 und 14 Jahren mit mindestens 14 Stunden wirtschaftlicher Tätigkeit oder mindestens 42 Stunden (wirtschaftliche und häusliche Arbeit) pro Woche.

In Indien verdienen Kinder für ihre Arbeit umgerechnet ca. 35 € im Monat. Die Gebiete in denen sie oftmals leben heißen Slums. Dort bezahlen sie pro Monat ca. 32 € für ein Dach über dem Kopf. Bis zu 6 Personen leben in einem Zimmer von ca. 6qm. Meist haben sie 3-5 Geschwister, die ebenfalls arbeiten müssen, wenn die Eltern aufgrund einer Erkrankung nicht im körperlichen Zustand sind zu arbeiten.

 

Khotan-fabrica-alfombras-d11Dharavi_Slum_in_Mumbai

(Quelle Foto links: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dharavi_Slum_in_Mumbai.jpg)

(Quelle Foto rechts: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Khotan-fabrica-alfombras-d11.jpg)

Erstellt von: Jasmina, Raschel, Victoria; 8c; Wilhelm-Busch-Realschule

Leben in Deutschland und in Bangladesch

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        Deutschland                                                                        Bangladesch

Die Kinder in Deutschland können schon mit 5 oder 6 Jahren  in die Schule gehen. Die meisten Eltern in Deutschland verdienen genug Geld, um ihren Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen. Mit dem Geld bezahlen sie die Miete, Lebensmittel und die Schule. Oft kriegen die Kinder von den Eltern monatlich 50€ Taschengeld. Die Kinder in  Deutschland haben es besser als in Bangladesch.

Die Kinder in Bangladesch müssen schon mit ca. 12 Jahren  arbeiten, da sie ihre Familie unterstützen müssen. Die Näherin/Näher verdienen sehr wenig, sie bekommen mit Überstunden monatlich ca. 40€. Sie müssen ca. 16 Stunden arbeiten, aber das Geld reicht manchen Familien nicht mal für die Miete, Lebensmittel und für die Schule.

Eingestellt von Omar&Shkelqim; 7a; Mittelschule an der Reichenaustraße

 

Spiel: Willkommen in der Ausbeuterfabrik!

In diesem interaktiven Spiel der Christlichen Initiative Romero kannst du die reale Arbeitswelt der NäherInnen in der Sportartikelindustrie erleben.

Und hier geht es zum Spiel.

 

Leben in Bangladesch

Das Video ist sehr schrecklich! Im Video hat man gesehen, wie Kinder hart gearbeitet haben.
Die Arbeiter in der Nähfabrik waren in einem schlechten Zustand

Mittelschule an der Ichostraße, Klasse7G, Muhamet, Ali und Antonio

Näherinnen klagen über Ausbeutung, Schläge und Nötigung
Fabrikarbeiter und Näherinnen eines H&M Lieferanten in Bangladesch erheben schwere Vorwürfe.
Das berichtet das ARD Politikmagazin REPORT MAINZ. 2008